BÜHNE - 3. Quartal 2018

Freitag, 3.bis Sonntag, 5. August
sowie Freitag 10., bis Sonntag, 12. August

20 Uhr -Schlossfestspiele Biedenkopf
WIEDERAUFFÜHRUNG - Die Hatzfeldt
Musical von Birgit Simmler und Paul Graham Brown

Biedenkopfer Schlossfestspiele gehen mit der Musical-Inszenierung des letzten Jahres in eine zweite Runde: Gräfin Sophie von Hatzfeldt will 40jährig ihrer familiären Zwangsehe entkommen. Doch nicht nur sie selbst, auch ihr Vermögen soll die Ehe verlassen. Mit ihrem einzigen Beistand, dem jungen jüdischen Rechtsanwalt Ferdinand Lassalle, verbindet sie schnell mehr als der gemeinsame jahrelange Rechtsstreit. Beide werden zu umstrittenen Symbolfiguren der ersten deutschen Demokratiebewegung im Vormärz 1848.


Bald scheint die ganze Welt der Hatzfeldt nur noch aus Kampf zu bestehen: Ihre Geschwister und Kinder lehnen sich gegen sie auf. Die revolutionären Verbündeten werden zu Gegnern. Lassalle setzt in einer verhängnisvollen Affäre alles Erreichte aufs Spiel. Und wo immer sie hofft, Liebe zu finden, warten neue Fesseln.

Aufführungen jeweils: 3. - 5., 10. - 12. August Alle Infos zu den Schlossfestspielen (darunter die Links zu den Ticket-Verkaufsstellen) gibt es hier.

KUNST - 3. Quartal 2018

... noch bis 31. Juli

Lahn-Hotel Biedenkopf
1. Mai bis 31. Juli
AUSSTELLUNG: Erde in Wandlung


Das Biedenkopfer Lahn-Hotel hat sich auf die Fahnen geschrieben, Gästen nicht nur schöne Unterkünfte, sondern auch ein schönes Umfeld zu bieten. Daher bemühet sich Betreiberin Katja Milchsack immer wieder um heimische Künstler, mit deren Werken sie Flure und Rezeption des Hauses schmückt. Zeigte im vergangenen Jahr Susanne Ochs dort noch ihre Winzigwasserwelten, so kann der Besucher ab jetzt bis in den Sommer hinein Bilder von Renate Bonacker und fotografische Arbeiten von Andreas Pflitsch bewundern.  
Meta-Morph ist der Titel der kombinierten Ausstellung, die einen Vorgeschmack auf Größeres bietet: Zum 20. August werden Bonacker und Pflitsch die Werkschau erweitern und dann, unterstützt durch Kunstwerke von Dirk Steinhöfel und Gundel Matinek, im städtischen Rathaus ausstellen (mehr dazu hier).


Eintritt frei
Lahn-Hotel Biedenkopf, Mühlweg 23




Samstag, 11. August
bis 25. August

Schaufensterausstellung - Kulturfundus am Marktplatz
täglich rund um die Uhr 
HOFFMANNS BEBILDERUNGEN: Fotoarbeiten, 24/7

Geplant hatte  der Filmemacher Peter Hoffmann, zusammen mit BIDKultur ab dem 11. August einen 11-minütigen Film vom Grenzgang 2012 zu zeigen, im Schaufenster des Kulturfundus am Biedenkopfer Marktplatz. Wegen der neuen Datenschutzgrundverordung hat Hoffmann seinen Film, in Absprache mit  BIDKultur, nun  zurückgezogen. Von ca. 800 gezeigten Grenzgängern, die auf unterschiedliche Art und Weise den steilen Hang am zweiten Grenzgangstag in Eckelshausen meistern, ist vielleicht nicht jede oder jeder der gezeigten Protagonisten einverstanden.


Um einer eventuellen Klage vorzubeugen, zeigt Hoffmann daher nun ab Samstag, 11. August zwei Wochen lang rund um die Uhr Ausschnitte seines fotografischen Schaffens. Die  Arbeiten sind dem Augenblick gewidmet. Ganz im Sinne Friedrich Schillers

Aus den Wolken muss es fallen,
Aus der Götter Schoß das Glück,
Und der mächtigste von allen
Herrschern ist der Augenblick.

Im Gegensatz zu den Filmarbeiten inszeniert Peter Hoffmann die Fotografien nicht sondern fängt  Beiläufiges ein. "Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich", lautet seine Devise, die ihm zuspielt, was er gerade benötigt. Die Momentaufnahmen zeigen Landschaften und Skurriles, Portraits und Architektur. Auch Details, die von Passanten oder Spaziergängern leicht übersehen werden, stellt er in den Fokus. Oft aus ungewohnter Perspektive: Die Motive werfen beim Betrachter häufig Fragen auf oder wirken irritierend. Das ist so von Hoffmann gewollt. Das Bild wird vom Betrachter genauso gemacht wie vom 'Künstler' lässt uns Hoffmann wissen: "Die Dinge sind sind nicht irgendwie. Sie sind so, wie wir sie interpretieren.“

Der gebürtige Berliner wirkt seit 1974 an Fernseh- und Kinofilmen mit,  u.a. mit Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff, Aki und Mika Kaurismäki, Dominik Graf u.v.m. 1987 Gastprofessur an der Filmhochschule in Yaunde, Kamerun. Seit 1999 gehört er  zum festen Team des Atelier MC, Berlin. Diverse Ausstellungsprojekte in Europa und den USA wurden von ihm mit konzipiert und realisiert.  Ehrenamtlich engagiert sich Hoffmann seit vielen Jahren im renommierten Berliner Kunstverein Verein für Vollbeschäftigung und  Erforschung des Unbemerkten e.V., der bereits in den 80iger Jahren durch seine innovativen Ausstellungen in der Kunstszene Berlins und später überregional an Bedeutung gewann.

Durch seine langjährige Beziehung zur  gebürtigen Biedenkopfer Künstlerin Ursula Cyriax, mit der er in Berlin lebt, kommt er nach Biedenkopf und realisiert mit ihr zusammen Skulpturen, Projekte Biedenkopf, 2011. Einige der gemeinsam realisierten Skulpturen, wie Biedenkopf International (34 Skier auf der Verkehrsinsel in Ludwigshütte), Stufen ( Hermann Hesses Gedicht auf der Gangtreppe in Biedenkopf) sowie Rolling Stones 2.0 (ebenfalls in Biedenkopf, Freiherr-vom-Stein-Straße/Ecke Hospitalstraße) sind noch zu sehen. Im Herbst 2017 zeigte er erstmals In Biedenkopf eine Filmarbeit, die Dokumention  des vom Land Hessen ausgezeichneten Projektes RespektVOLLRespekt, welches in enger Zusammenarbeit mit Ursula Cyriax und BIDKultur e.V. entstand.




ab 20. August

täglich geöffnet - Rathaus Biedenkopf 
FLIESSENDES GESTEIN: METAmorph

2013 begann die Zusammenarbeit von Andreas Pflitsch und Renate Bonacker. Inspiriert durch den ständigen Wechsel in der Natur, einerseits unter sachlichem, andererseits unter einem künstlerischen Blickwinkel, entstand ERDGEZEITEN, eine Ausstellung zur Erde und ihrer Entstehung.


Fünf Jahre später folgt nun mit METAmorph eine Ausstellung, bei der Transformation und die Betrachtung verlaufender Strukturen im Vordergrund stehen. Die Schnittmenge aus Fotografie und handwerklicher Kunst wird durch die Einbindung digitaler Arbeiten von Dirk Steinhöfel sowie traditionell gefertigter Keramik von Gundel Martinek ergänzt: Etwas Neues entsteht.


Rathaus Biedenkopf (zu den regulären Öffnungszeiten)
Eintritt frei
Sonntag, 2. September
15 Uhr (Vernissage) - Ausstellung bis 23. September

Kulturfundus Biedenkopf, Am Markt 15
Heidelzwerg und Biedenköpfchen: 
Was ist der Plural von Heimat?


Die Darsteller dieser Fotoausstellung – Porträt-Modelle im wahrsten Sinne des Wortes – sind nur etwa zwei Zentimeter klein, spielen aber trotzdem die größte Rolle in den Miniatur-Stillleben von Susanne Ochs. Beleuchtungstechniker (Bild oben) und Seit Kindertagen (unten links) sind zwei von rund 80 Fotografien eines Langzeitprojekts, das bereits zwei Mal in Heidelberg zu sehen war und im September 2018 in Teilen in Biedenkopf gezeigt wird.

Seit vielen Jahren setzt die Heidelberger Biedenköpferin Eisenbahnfiguren im Maßstab 1:87 fotografisch in Szene, sowohl in künstlich erschaffenen Welten als auch in realer Umgebung. Eine der dabei entstandenen Serien ist eine Gegenüberstellung zweier Städte: Heidelzwerg und Biedenköpfchen mit Bildern aus Heidelberg und Biedenkopf. Der augenzwinkernde „Städtevergleich“ in Form von 25 Bildpaaren wird bis zum 23. September ausgestellt.

Die Vernissage findet am 2. September 2018 um 15 Uhr statt. 
Öffnungszeiten: Mo., Do., Sa.: 17 – 20 Uhr; Fr.: 10 – 13 Uhr; So.: 15 – 18 Uhr 
Der Eintritt ist frei




Samstag, 29. & Sonntag, 30. September 

Wallauer Kirche und Galerie Bonacker, Auf der Spitze
FARBVERLÄUFE: Wallauer Colorit löst sich auf

Von Renate Bonacker erreicht uns eine nur kurze, traurig machende Meldung: "Am 29.-30. September findet vom Wallauer Colorit die letzte Gemeinschaftsausstellung in der Kirche und dem  Bonhoeffer Haus (Gemeindezentrum) statt. Die Teilnehmer sind: Wolfgang Achenbach,Renate  Bonacker, Gertrud Durlas, Christopf Kaiser, Dr. André Manecke, Ulrich Menn und Walter Stark. Danach wird sich die Künstlervereinigung nach fast 15 Jahren auflösen."

André Manecke - Feld in der Sonne

Alle Künstler wurden auch durch Einzelausstellungen bekannt. Aber wer das gesammelte positive künstlerische Gewicht, die Vielzahl der Stile und Sujets der Gruppe spüren möchte, sollte sich diese große Gelegenheit nicht entgehen lassen und den Wallauern einen letzten Besuch abstatten.

Eintritt frei
Samstag von 15 bis 19 Uhr
Sonntag von 11 bis 17 Uhr

MUSIK - 3. Quartal 2018

Samstag, 21. Juli

20 Uhr - Bühne Schlossfestspiele
MEHR ALS MUNDARTLICH: Opas Diandl

Für die südtiroler Gruppe Opas Diandl ist das Jahr 2018 ein besonderes, denn es wird gefeiert: Man wird zweistellig. Zehnjähriges Bühnenjubiläum für eine Gruppe, die sich mit ihrer Spielfreude, mit Vielseitigkeit, mit Charme und Schalk ein ganz eigenes Plätzchen geschaffen hat zwischen alpenländischen Traditionen und all den anderen musikalischen Einflüssen, die jeder einzelne Musiker mit sich bringt. Von Jodeln bis Punkrock, von Folk bis zeitgenössischer Klassik – Opas Diandl haben eine musikalische Sprache und einen Klang entwickelt, in dem sich all diese Stile natürlich mischen und aneinander schmiegen.


Ob Stadl, Kleinkunstbühne oder großer Konzertsaal, ob Südtirol, Deutschland oder Österreich – das Publikum war und ist sich stets einig: Opas Diandl sind ein Ereignis! Typisch für Opas Diandl ist, dass dieses Jubiläum nicht mit einer Rückschau begangen wird, sondern mit einem neuen Programm und einer neuen CD mit dem Titel „X“. Das Publikum darf sich auf energie-und emotionsgeladene Musik freuen,  vokal und instrumental und – das ist neu – eigene Texte in südtiroler Mundart.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Schlossfestspiele Biedenkopf 2018

Eintritt € 15




Sonntag, 22. Juli

20 Uhr - Bühne Schlossfestspiele
SWING, TOO: Hinterland Jazz Orchestra

Unter der Leitung von Charly Mutschler bietet die große Unterhaltungs-Bigband aus dem hessischen Hinterland ein musikalisch vielseitiges Programm. Sänger Christian Koch führt dabei charmant und zugleich professionell durch das Konzert. Vor allem wird er mit seiner Gesangspartnerin, Kati Illichmann, unterstützt durch die speziellen Arrangements des Hinterland Jazz Orchestra, mit diversen Gesangstiteln von Peter Fox, Antônio Carlos Jobim, Roger Cicero, Bert Kaempfert, Louis Armstrong, Michael Bublé, Joe Cocker, Frank Sinatra, Gloria Gaynor, Robbie Williams und vielen weiteren bekannten Evergreens zu hören sein.


Aber auch die über zwanzig Musikerinnen und Musiker der Band werden mit Swing-Klassikern von Glenn Miller bis Count Basie, bekannten Film- und Popsongs, gefühlvollen Balladen und heißen Latin-Klängen ihrem Namen alle Ehre machen. Da ist für jeden was dabei!

Eine Veranstaltung im Rahmen der Schlossfestspiele Biedenkopf 2018

Eintritt € 15




Freitag, 7. September

19.30 Uhr - Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf
HÖR-MAL IM DENKMALIl Quadro Animato

Konzerte und Kleinkunst zum Denkmaltag am 9. September: Das Ensemble Il Quadro Animato (ital. “Das bewegte Bild”) ist eine besondere Mischung aus verschiedenen Kulturen – Italienisch, Deutsch, Ungarisch –, das die europäische Idee, auch im Sinne der Aufklärung, musikalisch verkörpert. Im künstlerischen Fokus der Gruppe steht die Entdeckung von unbekanntem Repertoire, ausgehend von Spätbarock über den galanten und empfindsamen Stil bis hinein in die Klassik.Dieses Repertoire lebendig, frisch und spannend zu interpretieren, verbunden mit einer kritischen Sicht auf die Quellenlage und der stetigen Suche nach einer authentischen Aufführungspraxis, ist das Ziel des Ensembles.

Bei der Auswahl der Literatur liegt die besondere Aufmerksamkeit auf Sonaten "concertanti” für vier Instrumente (Flöte, Geige, Bratsche und Bass),die auch als “Quartette” oder “Quadri” bekannt sind. Deren Stil ist davon gekennzeichnet, dass jedes der vier Instrumente von Mal zu Mal als Solist den anderen gegenüber hervortritt. Durch die ungewöhnliche Besetzung mit einer Viola entsteht ein besonderer Klang, der an eine Art Orchester im Taschenformat erinnert. Darüber hinaus ist das Ensemble experimentierfreudig mit Besetzungen verschiedenster Größe und Instrumentierung, von Duo bis Orchester.

Vorverkauf:  Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf
Telefon 0 64 61/92 46 51, Fax 0 64 61/92 46 53, E-Mail hinterlandmuseum@marburg-biedenkopf.de




Freitag, 14. September

20 Uhr - Kneipe am Markt ("Maria"), Am Markt 7, Biedenkopf
Johnny NO Cash - Country’n’Roll

Was wäre, wenn Johnny Cash und Elvis Presley ein gemeinsames Konzert geben würden? Ein Konzert mit tollen Songs, mitreißenden Rhythmen und einfühlsamen Balladen. Die vierköpfige Band Johnny NO Cash bringt dieses Programm auf die Bühne.


Stefan Haus, der Sänger der Band, verfügt über ein Stimmvolumen, das die tiefe Stimme von Johnny Cash genauso wie die Power eines Elvis Presley im fetzigen Rock’n’Roll abdeckt, und er moderiert die Show abwechslungsreich, gewürzt mit Anekdoten aus dem Leben der beiden Künstler. Die drei anderen Musiker – Stefan Nitschke (E-Gitarre), Dirk Kunz (Kontrabass) und Christian Haas-Lachmann (Schlagzeug) – überzeugen durch individuelles Können und langjährige Bühnenerfahrung.

Eintritt: freiwilliger Obulus 




Sonntag, 23. September

16 Uhr - Beginn Evangelische Hospitalkirche
17 Uhr - weiter in der Evangelischen Stadtkirche
18 Uhr - Vortrag zum Orgelinstrument in Wort & Ton

GROSSER ORGELSPAZIERGANG: 
Etappenweise in die Tasten


Diese Musik versetzt ihre Zuhörer garantiert in Bewegung: Zunächst wird in der kleinen Hospitalkirche Elegantes und Barockes aus Frankreich von Georg Philipp Telemann zum Besten gegeben. Nach einer Wanderung zur Stadtkirche kann man dort eher Romantischen Klängen des Komponisten lauschen. An beiden Orten spielt an den Orgeln der Weimarer Universitätsorganist Dr. Wieland Meinhold, der auch die Moderation der Veranstaltungen übernimmt. Damit nicht genug, kann man nach dem Konzert, ab etwa 18 Uhr, auf der Empore der Stadtkirche noch dem Vortrag Klangmajestät - Besuch bei der Königin lauschen. Wieland Meinhold erläutert dabei Aufbau und Klangfarben der Orgel  in Wort und Ton.
Am jeweiligen Ausgang bitten die Veranstalter statt eines Eintrittsgelds um eine Spende




Samstag, 29. September

19 Uhr - KulturFundus, Marktplatz 15
KUDDELDADDELDUMM: Vertonte Lyrik, tönende Prosa


Ein Berliner A-Cappella-Trio Stimmfisch, das nach lyrischen Vers-Perlen taucht und sie in neuem musikalischen Gewand erstrahlen lässt. Heine, Baudelaire, Morgenstern und Ringelnatz geben sich die Hand und legen einen wilden Matrosengesang hin. Mal schräge, mal schwelgerische Lieder vom Meer und mehr, eingehüllt in Literatur der Über- und Unterwasserwelt, ziehen uns in ihren Bann.

Eintritt: 10 Euro
Vorverkauf: Tourist Info, Hainstraße 63, fon 06461 - 950 10 

und Buchhandlung Stephanie, Hainstraße 47, fon 06461 - 21 88

TEXT - 3. Quartal 2018

Es gab keine Einträge zu TEXT im 2. Quartal.

TRADITION - 3. Quartal 2018

seit 20. April

Schenckbarsches Haus Museum Biedenkopf
AUSSTELLUNGEN - Ikonen und Schreibgeräte

Das Ikonenmuseum im Schenkbarschen Haus Museum Biedenkopf ist schon ab Ostern wieder zu besichtigen (nach Terminabsprache unter mail@kaiser-kalligraphie oder 06461/89180). Zu Pfingsten wird umgruppiert, dann werden in einer Sonderausstellung Ikonen aus orthodoxen Ländern außerhalb Russlands gezeigt. Vielen Menschen im Westen fällt bei dem Begriff "orthodox" sofort "russisch-orthodox" ein. Die diesjährige Ausstellung richtet deshalb das Augenmerk besonders auf Ikonen aus Griechenland, dem Balkan, Äthiopien und den kleinen Nachbarn Russlands.


Eine zweite Sonderausstellung im Schenkbarschen Haus Museum zeigt Bücher und Schreibmaterialien aus aller Welt. Worte und Schrift wurden in den verschiedenen Zeiten und Kulturen ganz unterschiedlich konserviert und für nachkommende Generationen gesichert. Ob auf Palmblättern oder Stein, Leder oder Pergament, ob mit Pinseln geschrieben oder eingeritzt: Um Worte und Gedanken zu sichern und weiterzugeben wurden die unterschiedlichsten Methoden erfunden, die von der hohen Wertschätzung der Menschen für heilige und andere Texte zeugen. Die Ausstellung zeigt Handschriften und Schreibwerkzeuge verschiedener Kulturen Europas, Afrikas und Asiens.

Schenckbarsches Haus, Bei der Kirche 8, 35216 Biedenkopf
Die Austellungen können nach Terminabsprache unter mail@kaiser-kalligraphie oder 06461/89180 besichtigt werden. Der Eintritt ist wie bei allen Veranstaltungen im Schenkbarschen Haus Museum frei.

BID [*jung] - 3. Quartal 2018

ab Sonntag, 15.7. (Premiere)  
sowie Sonntag  29.7. / 5.08. / 12.08. / 19.08.

jeweils 16.30 -Schlossbühne Biedenkopf
KINDERMUSICAL: Lasst es scheppern!

Ritter Rost ist ein überheblicher Ritter, außen hart und innen hohl, und er langweilt sich gewaltig auf seiner Eisernen Burg. Das furchtlose Burgfräulein Bö, ihr sprechender Hut und Koks, der rotzfreche Feuerdrache wissen kaum noch, wie sie ihn aufmuntern sollen. Eines Tages kommt Post vom König Bleifuß dem Verbeulten, der den Ritter Rost auffordert, schleunigst sein längst überfälliges Ritterpatent mittels eines Ritterturnieres zu verlängern. Was der Ritter aber nicht ahnt: Inzwischen hat sich ein Gespenst in seine Burg verirrt und das Turnier bietet Bö, Koks und dem Gespenst die Möglichkeit, den Ritter zu überlisten und dem Gespenst zu einem neuen Zuhause zu verhelfen.

Für die Besetzung des Musicals (ab fünf Jahren) um die beliebte Kinderbuch- und Musik-Hörspiel-Figur veranstalteten im März 2018 die Schlossfestspiele ein offenes Casting. Eingeladen waren heimische Kinder und Jugendliche von 12 bis 14 Jahren. Mitglieder für Chor und Ensemble wurden ebenso gesucht wie für Einzelrollen.

Es werden drei Schulveranstaltungen angeboten (jeweils Montag, 13., 20. und 27.8. um 15 Uhr). Tickets dafür gibt es nur direkt per Mail bei der Stadt.

Vorverkauf: Im Ticket-Shop, bei der Tourist-Information Biedenkopf, Hainstr. 63, in allen Vorverkaufsstellen von ADticket sowie direkt bei den Schlossfestspielen




Donnerstag, 13. September

15 Uhr - Kulturfundus Marktplatz 
KINDERBUCHLESUNG: 
Beste Freunde und ein eigenwilliges Mädchen

BIDKultur und der Förderverein der Grundschule Biedenkopf haben die beliebte Kölner Autorin, Journalistin und Regisseurin Ute Wegmann für den September eingeladen. Nach einer (geschlossenen) Vormittags-Lesung in der Grundschule Breidenstein wird die Autorin später am Tag im Kulturfundus am Biedenkopfer Marktplatz vorlesen – bei freiem Eintritt.

Nach ihrem Studium der Germanistik, Romanistik und Pädagogik arbeitete Ute Wegmann (Jahrgang 1959) zunächst als freie Journalistin und Moderatorin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien. Später wurde sie Redakteurin für den Büchermarkt im Deutschlandfunk Köln ( u.a. Die besten 7, eine Bestenliste für Kinder- und Jugendliteratur). Viele Jahre war sie in Programmberatung bei der Lit.COLOGNE tätig, inzwischen ist sie u.a. Vorstandsmitglied vom Literaturhaus Köln e.V.

Bekannt wurde Ute Wegmann aber vor allem als Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, sowie von Drehbüchern. 2009 verfilmte sie das Kinderbuch Die besten Beerdigungen der Welt von Ulf Nilsson und Eva Eriksson. Bei dem 19-minütigen Kurzfilm übernahm sie Produktion, Drehbuch und Regie. In Biedenkopf stellt sie ihr neues Buch Bücher Toni sowie den Kinderroman Die besten Freunde der Welt vor (für Kinder ab 7 Jahren).

Ute Wegmann war für den Alfred Grimme Preis ebenso nominiert wie für den Rheinischen Literaturpreis.
Eintritt frei
Kulturfundus, Marktplatz 15




Sa. 22. & So. 23. September

jeweils 10 bis 16 Uhr - Kulturfundus Marktplatz 
INTERNET-WORKSHOP: Facebook und Co.

Ein Workshop  im Rahmen der Reihe KulturKonkret für junge Leute zwischen 12 und 27 Jahren - die Teilnahme ist kostenlos. Es geht um Social Media, Blogging, Websites. Online-Redakteurin Kirsten Ohlwein zeigt, wie man das alles macht, was gut aussieht, was man darf und was nicht.

Anmeldung per E-Mail unter kultur@biedenkopf
phon, SMS oder WhatsApp: 0176 43060251
Kulturfundus, Marktplatz 15

BÜHNE - 2. Quartal 2018


Es gab keine Einträge zu BÜHNE im 2. Quartal 2018

KUNST - 2. Quartal 2018

Samstag, 28. April

18 Uhr (Eröffnung) - Galerie "Kunst(t)räume", Friedensdorf
ab  29. April bis inkl. 6. Mai täglich 15-18 Uhr
AUSSTELLUNG: Erinnertes, Entdecktes

Die Künstlerin (und BIDKultur-Mitglied) Johanna Krämer lädt zu einer Ausstellung unter dem Titel Auf Entdeckungsreise ein. Die Friedensdorferin hat Impressionen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen eingefangen, die allesamt während ihrer Reisen in den vergangenen Jahren entstanden sind. Was auch immer sie unterwegs nachhaltig beschäftigte, Gefühle weckte oder Erkenntnisse hervorbrachte, wurde bildhaft verarbeitet.

Gelbe Zeiten - China

Aber auch Bilder aus der Heimat hat Johanna Krämer in unterschiedlichsten Techniken umgesetzt. Viele der Werke spiegeln, so Krämer, "Erinnerungen an das Gestern wider". Die Eröffnungsrede zur Ausstellung hält Detlef Ruffert (Kreistagsvorsitzender des Landkreises Marburg/Biedenkopf).

Eintritt frei
Galerie Kunst(t)räume, Dautphetal-Friedensdorf, Gärtnerstr. 8




Samstag, 26. und Sonntag, 27. Mai

14 bis 18 Uhr - Kulturspaziergang in und um Biedenkopf
Farbtöpfe, Ateliers und Gärten


Update: Hier ein Link für Autofahrer zum Auffinden von Egon's Reiterstübchen am Staffelberg.

Die Biedenkopfer Kunstszene wird von Jahr zu Jahr vielfältiger. Grund genug für BIDKultur e.V., unter der Ägide von Künstlerin Ursula Cyriax die erfolgreichen Kulturspaziergänge aus den Jahren 2016 und 2017 nicht nur einer Neuauflage zu unterziehen, sondern sie mit neu gewonnenen Künstlern weiter auszubauen.


Ab jetzt dabei sind Fotografien, u. a. von Susanne Ochs, die Biedenkopf im September dieses Jahres eine eigene Ausstellung widmen wird. Aber auch ein musikalischer Auftritt der beliebten Mangonuts verschönert das Rahmenprogramm. Näheres zu den Künstlern und Veranstaltungsorten entnehmen Sie bitte diesem Flyer.


Der Rundgang bietet auch in diesem Jahr seltene Einblicke in die Ateliers, Gärten, Häuser, Werkstätten und andere Orte, an denen Künstler ihre Werke erschaffen. Waren es im Frühjahr 2017 noch zehn, so sind es dieses Jahr bei der Kult(o)ur_3 bereits neunzehn Künstler, die sich freuen: Auf Ihren Besuch, auf Plausch beim Kaffee, auf Kritik an den ausgestellten Werken, auf Ihre persönliche Freude am Guten und Schönen!


Anders als in den Vorjahren wird es keinen Bustransfer mehr zu den Ausstellungsorten geben, da das verhältnismäßig aufwändige Angebot so gut wie gar nicht angenommen wurde. Aber wer sich zum Beispiel, per pedes oder mercedes, bis zum ehemaligen Jugendheim Staffelberg bemüht, wird dort nicht nur mit gleich drei Ausstellungen, sondern auch mit Kaffee, Kuchen und Musik in Egons Reiterstübchen belohnt. Und das alles bei hoffentlich gefälligst bestem Wetter!


Eintritt an allen Veranstaltungsorten frei

MUSIK - 2. Quartal 2018

Samstag, 14. April

20 Uhr - Rathaus Biedenkopf
FLÜGELSCHLAG: "Wo die Berge so blau"

Das diesjährige Konzert im Rahmen der Reihe Flügelschlag steht ganz im Zeichen klassischen Gesangs. Thomas Schulze gibt Lieder und Stücke von Beethoven, Scarlatti, Torelli, Schumann, Gluck, Mozart und weiterer Komponisten zum Besten. Begleitet wird er dabei von Marina Kommissartchik am Klavier.

Dargebracht wird u.a. der Liederzyklus An die ferne Geliebte (op. 98) von Ludwig van Beethoven. Ein Liederzyklus oder Liederkreis ist ein vom Komponisten selbst zusammengestellter Zyklus von Liedern, aus dem einzelne Lieder nicht ohne Verlust herausgelöst werden können. Nicht selten stammen die Texte aus Gedichtzyklen und stehen in engem inhaltlichen Zusammenhang.


An die ferne Geliebte gilt als erster Liederzyklus überhaupt. Beethoven beendete die Arbeit daran im April 1816. Die Erstausgabe ist seinem langjährigem Gönner gewidmet, Fürst Joseph von Lobkowitz. Die Vignette auf dem Titel zeigt rechts einen Sänger mit Laute, auf einem Steinhügel sitzend, der nach links zu einer Wolke mit der Geliebten schaut.

Es wird vermutet, dass das Werk direkt im Auftrag des Fürsten entstand, und zwar zum Andenken an dessen Frau, Fürstin Maria Karoline von Schwarzenberg. Es wäre damit eine Art weltliches Requiem. Die Fürstin war im Januar 1816 mit 40 Jahren verstorben. Lobkowitz soll seine Frau sehr geliebt haben und war in den folgenden Tagen "in einem schräcklichen Zustande ganz wie vernichtet". Es gilt als nachgewiesen, dass sowohl der Text als auch das Titelblatt der Erstausgabe auf eine Geliebte im "Himmel" deuten. Hinzu kommt, dass die sechs Gedichte von Alois Jeitteles, auf denen der Zyklus basiert, offenbar nicht separat gedruckt wurden. Somit wäre nicht nur die Musik, sondern schon der Text im Auftrag des Fürsten entstanden.


Lobkowitz überlebte seine Frau nur um wenige Monate und starb im Dezember 1816, kurz nach dem Erscheinen der Erstausgabe. Einige Beethoven-Forscher rezipieren das Werk im Zusammenhang mit dem berühmten Brief an die Unsterbliche Geliebte, den der Komponist allerdings schon 1812 geschrieben hatte. Franz Liszt nahm das Werk zur Vorlage für eine seiner zahlreichen Klaviertranskriptionen.

Veranstalter: Stadt Biedenkopf
Eintrittspreise bitte erfragen bei Stadt Biedenkopf 




Samstag, 21. April

19.30 Uhr - Café Lifetime, Biedenkopf
POP- und ROCK-KONZERT: Marspol


Das Café Lifetime wird 20 Jahre. Das ist Grund zum Feiern. Unter anderem mit einem Konzert von Marspol. Diese Band aus Gießen gibt Vollgas. Sie hat bereits eine EP, mehrere Singles, Musikvideos und zahlreiche Gigs (z.B. als Support für Mark Forster) vorzuweisen. Ihre modernen Beats, der mehrstimmige Gesang, die echten Instrumente gekonnt ergänzt mit Elektro-Elementen formen den modernen und dennoch nach Band klingenden Sound von Marspol.


Eintritt frei 
Café Lifetime, Hainstr. 29, Biedenkopf




Samstag, 12. bis Montag 21. Mai

31. Eckelshausener Musiktage
SOMMERNACHTSTRAUM: Das Programm 

Unter dem Motto Sommernachtstraum werden die Eckelshausener Musiktage zum 31. Mal ein Programm mit Meisterwerken der Kammermusik bieten. An fünf Orten im oberen Lahntal zwischen Biedenkopf und Marburg treten vom 12. bis 21. Mai hochkarätige Solisten und Ensembles auf. Die Schirmherrschaft übernimmt Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. Das umfangreiche Programm kann man hier herunterladen. Im Einzelnen stellt es sich dar wie folgt:

Samstag, 12. Mai (20 Uhr) und Sonntag, 13. Mai (17 Uhr)
Atrium Roth, Buchenau
Zum Einstieg in die Festtage reist, eigens für diese beiden Auftritte, das Korean Chamber Orchestra (KCO) für zwei Konzerte an. Der künstlerische Leiter des Festivals Julius Berger hat mit den 28 Musikern bereits gemeinsam in Seoul musiziert. „Es ist ein junges und innovatives Orchester mit einer langen Tradition, das sich 1965 nach dem Vorbild von Karl Münchingers legendärem Stuttgarter Kammerorchester gegründet hat“, sagt Berger. Gemeinsam mit ihrem Dirigenten Min Kim sind die Musiker laut Berger „wirkliche musikalische Botschafter, stehen durch ihr Nachdenken über Musik und ihr engagiertes Miteinander in der Tradition von Gidon Kremer“.


Das KCO knüpft also direkt an den umjubelten Auftritt des Stargeigers mit seiner Kremerata Baltica bei den 30. Eckelshausener Musiktagen vor zwei Jahren an. Berger wird gemeinsam mit dem KCO unter anderem ein Cello-Konzert von Luigi Boccherini spielen. Außerdem wirken mit die koreanische Geigerin Soyoung Yoon und die Konzertmeisterin des Züricher Opernorchesters Hanna Weinmeister. Sie interpretierte vor zwei Jahren im Marburger Schloss gemeinsam mit Berger und Kollegen Olivier Messiaens „Quartett auf das Ende der Zeit“.



Dienstag, 15. Mai
20 Uhr, Biedenkopfer Rathaussaal
Dort wird das von der Kritik hoch gelobte britische Busch Trio zu Gast sein. Die drei jungen Musiker spielen unter anderem Antonín Dvořáks „Dumky“-Trio und das H-Dur-Klaviertrio op. 8 von Johannes Brahms.



Mittwoch, 16. Mai
20 Uhr, Biedenkopfer Rathaussaal
Mit Valérie Aimard, der Schwester des Starpianisten Pierre-Laurent Aimard, wird eine Cellistin zu hören sein, die ihr virtuoses Spiel unter dem Titel „Phantasie musicale“ mit Pantomime ergänzt.


Freitag, 18. Mai
20 Uhr, Martinskirche Dautphe
Die populärste aller „Sommernachtstraum“-Musiken erklingt in der Martinskirche Dautphe, die nach längerer Pause wieder zum Festivalort wird. Zu hören sein wird jedoch nicht Felix Mendelssohn Bartholdys Original, sondern eine Bearbeitung für Bläser-Nonett, gespielt vom Ensemble Prisma, das aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervorgegangen ist.



Samstag, 19. Mai
17 Uhr, Stiftskirche Wetter
Tradition bei den Eckelshausener Musiktagen haben die Chorkonzerte in Wetter. Dort singt der Knabenchor Hannover A-cappella-Werke vom Barock bis zur Gegenwart, darunter auch Volkslieder. Der Chor wird immer wieder von Orchestern für die Aufführung großer sinfonischer Werke engagiert, beispielsweise vom NDR Elbphilharmonie Orchester für die Sinfonie Nr. 3 von Gustav Mahler.



Pfingstsonntag, 20. Mai
17 Uhr, Goßfeldener Otto Ubbelohdehaus 
Zum zweiten Mal mit einem Festivalkonzert zu Gast sind die Eckelshausener Musiktage in Goßfelden. Dort wird sich der in Österreich lebende serbische Akkordeonist Nicola Djoric unter anderem den für sein Instrument bearbeiteten „Bildern einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski widmen – als Reverenz an den Aufführungsort.



Pfingstmontag, 21. Mai
19 Uhr, Fürstensaal des Marburger Landgrafenschlosses
Zum Abschluss der 31. Eckelshausener Musiktage spielen Solisten der Kronberg Academy, angeführt vom Geiger Friedemann Eichhorn, Ludwig van Beethovens „Gassenhauer“-Klaviertrio, das 1985 entstandene Streichtrio von Alfred Schnittke und das g-Moll-Klavierquartett von Johannes Brahms.



Freitag, 11. Mai (Ausstellung bis 21. Mai)
19 Uhr, Vernissage im Schartenhof Eckelshausen
Das 31. Festival wird von einer Ausstellung begleitet. Gezeigt werden unter dem Thema Tautropfen Fotografien von Julius Berger. Zu sehen sind Schwarz-Weiß-Fotografien, aufgenommen mit einer Leicaflex: Tautropfen auf zarten Blütenblättern, Dornen, Morgenwiesen-Lichtreflexe der besonderen Art. Der künstlerische Leiter der Eckelshausener Musiktage ist als Fotograf dem Schauspiel der Natur gefolgt. Geöffnet ist die Ausstellung bis 21. Mai täglich von 14 bis 18 Uhr.

Die Preise der Karten bewegen sich zwischen 25 und 40 Euro und sind im Vorverkauf ab 19. März per E-Mail an info@eckelshausener-musiktage.de, in der Tourismusinformation in der Biegenstraße in Marburg (Erwin-Piscator-Haus), in Biedenkopf in der Touristinformation und im Schartenhof Eckelshausen erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0 64 61 / 27 10 wochentags zwischen 14 und 18 Uhr oder unter www.eckelshausener-musiktage.de erhältlich.




Sa./So., 9. und 10. Juni

Sa. 20 Uhr / So. 17 Uhr - Wallau, Auf der Spitze
OPEN AIR: Junge und alte Füchse

Nachdem die Mangonuts wie die meisten Bands mit Covers von bekannten Rock-Klassikern angefangen hat, vertrauen sie mittlerweile auf eigenes Material. Ihre Songs versprühen ein Flair vom psychedelischen Pop Noir der 50er und 60er. Irgendwo dort in der Nähe halten sich auch die Jungs von nass & dreckig auf: Die Band steht für eingängigen, ausdrucksstarken und melodiegeladenen Oldschool-Rock der 60er bis 90er Jahre. Beide Bands treten am Samstagabend im Rahmen der Wallauer Fuchstage auf. Tags darauf bietet dort das Hinterland Jazz Orchestra seinen beliebten Big Band Groove mit Gesang von Swing bis Pop dar (zu den Jazzern etwas mehr im Eintrag unten zum 22. Juli).
Eintritt frei

TEXT - 2. Quartal 2018


Es gab keine Einträge zu TEXT im 2. Quartal 2018

TRADITION - 2. Quartal 2018

30. März bis 10. Juni

Sonderausstellung im Hinterlandmuseum
1918 – Ende des Ersten Weltkriegs

2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum einhundertsten Mal. Das Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf untersucht zu diesem Anlass die Auswirkungen dieses Krieges in unserer Region. Das Hinterland war während des Ersten Weltkriegs von Kriegshandlungen nicht unmittelbar betroffen. Aber auch von hier zogen Männer an die Front, während die hiesige Bevölkerung unter den Einschränkungen im täglichen Leben zu leiden hatte. Der über vier Jahre andauernde Krieg hinterließ massenhaftes Leiden, unzählige Tote, Verwundete, Hinterbliebene und Hungernde in Deutschland und auf der ganzen Welt.


Die Ausstellung spannt dabei einen größeren Rahmen von der Gründung des Deutschen Reiches 1871 bis in die 1920er Jahre. Gezeigt werden Exponate aus dem militärischen Bereich wie etwa Waffen, Uniformen und Reservistika sowie aus dem zivilen Bereich. Selbst alltägliche Gebrauchsgegenstände wurden mit Parolen mit nationalistischer Kriegspropaganda versehen.

Erw. 2,50 Euro, Kinder bis 14 J. 1,30 Euro, Gruppen p.P. 2 Euro, Schulgruppen p.P. 1 Euro
 Die Ausstellung und kann dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. 
Am Oster- und Pfingstmontag ist das Museum geöffnet.




Freitag, 13. April

17.30 Uhr - Parkhotel Biedenkopf
ATEMLOS DURCH DEN TAG: 
Zur Kulturgeschichte der Unterwäsche

Die Frankenbergerin Ruth Piro-Klein hält einen unterhaltsamen Bildervortrag zur Geschichte der Unterwäsche von 1700 bis heute. Sie zeigt dabei auch Exponate von Kleidungsstücken aus der "guten alten Zeit". Die so gut oftmals gar nicht war: Unterwäsche besaß früher nicht nur eine wichtige gesundheitliche, sondern als Teil der Mode auch eine hohe soziale Funktion.

Im 18. Jahrhundert zerrte das Gewicht schwer Reifröcke an den Frauen, während enge Mieder ihnen zur "Schnürbrust" verhalfen. Selbst Kindern wurde die Taille geschnürt und dabei die Brust nach oben gedrückt. Dadurch wurden nicht nur Brust- und Bauchorgane, sondern auch die Rückenmuskulatur in Mitleidenschaft gezogen. Selbst in der Schwangerschaft ging die elegante Dame nicht ohne Korsett. Dergleichen mündete in Skelettdeformierungen und Organverschiebungen, die oftmals für die seinerzeit häufigen Ohnmachtsanfälle verantwortlich waren. Erst mit der französischen Revolution und der Mode des Empire wurden die Frauen von den Zwängen der Schnürbrust befreit.

Veranstalter: Hinterländer Geschichtsverein e.V. - Eintritt frei




Freitag, 4. - Sonntag, 6. Mai

Biedenkopfer Marktplatz, Rathaus, Kreuzwiese
IN ALLER FREUNDSCHAFT – Fünf-Städte-Treffen

An die 160 Gäste, darunter sechzig Jugendliche, werden an diesem Mai-Wochenende zum 5-Städte-Treffen erwartet. Der Biedenkopfer Verschwisterungsverein hat ein Festprogramm zusammengestellt, das für Jung und Alt etwas zu bieten hat: Essen, Musik, Trinken, Tanz, Spiel ohne Grenzen; das gesamte Programm lässt sich hier einsehen und herunterladen.

Dem Beispiel anderer Städte folgend, hat Biedenkopf im Jahre 1960 damit begonnen, Städtepartnerschaften mit anderen europäischen Städten einzugehen, um einen Beitrag zur friedlichen Entwicklung Europas zu leisten. Die erste Städtepartnerschaft wurde mit dem französischen Ort La Charité sur Loire eingegangen. Das 50-jährige Jubiläum dieser Verschwisterung ist im Jahre 2010 gewürdigt worden.


In der Folge wurde ein Verschwisterungsverein gegründet und mit Wépion sur Meuse und Oostduinkerke konnten rasch weitere Städte aus anderen Nationen in die gelebte europäische Partnerschaft integriert werden:



Nach der Wiedervereinigung kam mit Neustadt an der Orla auch eine ostdeutsche Gemeinde aus Thüringen hinzu:


Einzig der Kontakt zur norditalienischen Gemeinde Cogoleto ist in den letzten Jahrzehnten eingeschlafen, aber das Städtchen existiert noch:


Als sogenannte 4-Städte-Treffen (später: 5-Städte-Treffen) werden im jährlichen Wechsel zwischen den Partnern gemeinsame Jugendaustauschprogramme mit Feriencamps organisiert. Diese werden durch Freundschaftsbesuche zwischen Schulen Biedenkopfs und seiner Partnerstädte ergänzt.

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens im Jahr 2004 verfasste die Trachtentanzgruppe Biedenkopf eine Festschrift (hier zum Download). Darin findet sich (auf den Seiten 104 bis 110) ein hübscher, mit Fotos bebilderter Abriss über die jeweils ersten Treffen mit den Städtepartnern.




Sonntag, 13. Mai

11 Uhr - Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG - Angeführt 

Am internationalen Museumstag führt Claudia Röhl interessierte Erwachsene und Kinder durchs Hinterland-museum. Die Führung durch die Dauerausstellung stellt deren verschiedenen Abteilungen vor: Reisen und Verkehr, Brandbekämpfung, Textil- und Bauhandwerke, Trachten. Claudia Röhl gibt außerdem einen Einblick in die aktuelle, noch bis 10. Juni währende Sonderausstellung 1. Weltkrieg im Hinterland.

Eintritt frei




Donnerstag, 17. - Montag 21. Mai

19.30 Uhr - Kombach (Festplatz u. andere)
DORFJUBILÄUM - Kombach feiert!

Die Hirschstangen des abgebildeten Wappens weisen auf den Berg Hirschstein sowie auf den Wildreichtum um Kombach hin. Die Farben Rot und Silber sind die Farben der Landgrafschaft Hessen, der Kombach seit dem 13. Jahrhundert angehört hatte. Der silberne Quell steht für die 1961 entdeckte Mineralquelle. Die geschweifte grüne Spitze bezieht sich auf die grünen Wiesen im nahen Lahntal, den Wald und die Weiden.

Cambach wurde der kleine Ort in seiner frühesten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1268 genannt, später dann Kynbach und Conbach. 1502 erfolgte erstmals eine Erwähnung unter dem heutigen Ortsnamen, bei einer Einwohnerzahl von 18 Männern. Heute, 750 Jahre später, zählt Kombach an die 1100 Einwohner - und die haben sich vorgenommen, über das diesjährige Pfingstwochenende hinweg den 750. Geburtstag ihrer schönen Gemeinde ordentlich zu feiern.


Die Kombacher haben sich viel vorgenommen und werden für eine kunterbunte, höchst attraktive Mischung an Aktivitäten sorgen: Neben Theateraufführungen von (und für) Jung und Alt kann man Vorträgen lauschen, das Tanzbein schwingen (und Bierkrüge sowieso). Chöre singen und Musikanten spielen auf, ein Festzug passiert mit verschiedenen Stationen im Dorf, und auch ein ökumenischer Gottesdienst fehlt nicht. Bereits zu Beginn der Festwoche können Besucher am 14. Mai einen Blick in die dörfliche Vergangenheit werfen, bei einer "Feldbestellung, wie es damals war".

Das vorläufige Festprogramm ist bereits recht detailliert einsehbar. Zur Information über weitere Termine und Daten startet man am besten am Eingang der eigens für das Heimatjubiläum ins Leben gerufenen Webseiten.




ab Pfingstsonntag, 20. Mai

Schenckbarsches Haus Museum Biedenkopf
AUSSTELLUNGEN - Ikonen und Schreibgeräte

Das Ikonenmuseum im Schenkbarschen Haus Museum Biedenkopf ist schon ab Ostern wieder zu besichtigen (nach Terminabsprache unter mail@kaiser-kalligraphie oder 06461/89180). Zu Pfingsten wird umgruppiert, dann werden in einer Sonderausstellung Ikonen aus orthodoxen Ländern außerhalb Russlands gezeigt. Vielen Menschen im Westen fällt bei dem Begriff "orthodox" sofort "russisch-orthodox" ein. Die diesjährige Ausstellung richtet deshalb das Augenmerk besonders auf Ikonen aus Griechenland, dem Balkan, Äthiopien und den kleinen Nachbarn Russlands.


Eine zweite Sonderausstellung im Schenkbarschen Haus Museum zeigt Bücher und Schreibmaterialien aus aller Welt. Worte und Schrift wurden in den verschiedenen Zeiten und Kulturen ganz unterschiedlich konserviert und für nachkommende Generationen gesichert. Ob auf Palmblättern oder Stein, Leder oder Pergament, ob mit Pinseln geschrieben oder eingeritzt: Um Worte und Gedanken zu sichern und weiterzugeben wurden die unterschiedlichsten Methoden erfunden, die von der hohen Wertschätzung der Menschen für heilige und andere Texte zeugen. Die Ausstellung zeigt Handschriften und Schreibwerkzeuge verschiedener Kulturen Europas, Afrikas und Asiens.

Schenckbarsches Haus, Bei der Kirche 8, 35216 Biedenkopf
Die Austellungen können nach Terminabsprache unter mail@kaiser-kalligraphie oder 06461/89180 besichtigt werden. Der Eintritt ist wie bei allen Veranstaltungen im Schenkbarschen Haus Museum frei.




Samstag, 26. Mai

15 Uhr - Schenckbarsches Haus
HAUSFÜHRUNG - Tasten, riechen, hören!

Heute öffnet sich das Schenkbarsche Haus für eine spezielle Betrachtung - mit den Händen! Sehbehinderte und Blinde sind herzlich eingeladen, zu ertasten, was in anderen Museen aus guten Gründen hinter Glas geschützt liegt. Keine Sorge, es kann nichts unersetzlich Wertvolles kaputt gehen. Das Leben früherer Zeiten darf erfühlt, errochen und erhört werden. Stoffe, Alltagsgegenstände und viele verschiedene Materialien werden mit allen Sinnen erfahren werden können. Eine sehende Begleitperson ist natürlich von Vorteil, da im Haus kurze Treppen gelaufen werden müssen und die Räume nicht modernen Gegebenheiten entsprechen.

Schenckbarsches Haus, Bei der Kirche 8, 35216 Biedenkopf
Der Eintritt ist frei, aber die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Voranmeldung unter mail@kaiser-kalligraphie oder 06461/89180 ist unbedingt nötig.






Sonntag, 27. Mai

17 Uhr - Schenckbarsches Haus
VORTRAG - Von Balken und Urkunden


Elvis Benner lädt in die Schwarze Küche des Schenkbarschen Hauses ein, zu einem Vortrag über die neuesten Erkenntnisse zur Geschichte des Bauwerks. In den letzten Jahren haben naturwissenschaftliche Untersuchungen der Balken und Nachforschungen in hunderten Urkunden im Hessischen Staatsarchiv neue Erkenntnisse über die Baugeschichte und frühere Vorbesitzer ergeben, die ein neues Bild auf das älteste erhaltene Haus in Biedenkopf werfen.

Schenckbarsches Haus, Bei der Kirche 8, 35216 Biedenkopf 
Der Eintritt ist frei, aber aus Platzgründen wird um eine Vorandmeldung gebeten unter mail@kaiser-kalligraphie oder 06461/89180.





Mittwoch, 20. Juni

17 Uhr - Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG - Kindheit im Hinterland
Ausstellung vom 21. Juni bis 3. Oktober


In der Sonderaustellung werden vorrangig Spiele, Spielzeuge und Bücher präsentiert, die früher in der Kindheit eine Bedeutung hatten. Zu sehen ist unter anderem von den Eltern selbst gefertigtes oder gekauftes Spielzeug, mit dem die Kinder das Erwachsenenleben „üben“ konnten. Mädchen sollten auf ihre Rolle als Ehefrau, Hausfrau und Mutter vorbereitet werden und bekamen daher Puppen, Puppenhäuser und Geschirr geschenkt.

Kriegsspielzeuge, strategisches und technisches Spielzeug bereiteten die Jungen auf ihre Rolle in der Gesellschaft vor. Bücher für Kinder hatten vorrangig die Aufgabe, sie mit mahnenden Worten auf Verfehlungen hinzuweisen bzw. sie hiervor zu bewahren. Ergänzt wird die Ausstellung durch Berichte aus der Kindheit von damals. Sie zeigt nicht nur Exponate des Hinterlandmuseums, sondern auch Leihgaben aus der Bevölkerung.

Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf, Zum Landgrafenschloss 1, 35216 Biedenkopf